Vortragsreihe HypnoSalon

Der HypnoSalon ist eine kostenfreie Online-Vortragsreihe mit hochkarätigen ReferentInnen. Er findet 6 – 9 mal im Jahr an einem Mittwoch von 19:00 – ca. 21:00 Uhr statt. Nach einem 45-minütigen Fachvortrag folgt eine ca. 15-minütige Frage- und Diskussionsphase im Plenum. Im Anschluss wechseln wir auf die Plattform „Wonder.me“. Hier bieten Manfred Prior und ich bis ca. 21:00 Uhr die Möglichkeit zu weiterem fachlichen Austausch und kollegialer Vernetzung in unterschiedlichen, selbstgewählten Gruppen und freundlicher Salonatmosphäre.

Die Termine und der Einladungslink werden jeweils im Newsletter veröffentlicht, zu dem Sie sich hier anmelden können.

Kommende HypnoSalons

Datum: 06.07.2022; 19:00h
Referentin: Frauke Niehues
Thema: Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz

Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und hat großen Einfluss auf den Therapie- und Beratungserfolg.
In diesem HypnoSalon stellt Frauke Niehues ein praxis- und lösungsorientiertes Selbstwertmodell vor. Es umfasst alle wichtigen Aspekte, die Einfluss auf das Selbstwertgefühl nehmen. Mithilfe des Modells können die Ursachen von Selbstwertproblemen differenziert erkannt und anschließend die Methoden zur Besserung individuell und punktgenau zusammengestellt werden.
Natürlich werden auch hilfreiche Methoden vorgestellt, mit denen man nicht nur die kognitive Ebene sondern auch emotionale und unbewusste Bereiche ansprechen und erreichen kann.

 

Datum: 07.09.2022; 19:00h
Referent: Boris Pigorsch
Thema: Endlich gut genug - wie man sich mit dem inneren Kritiker aussöhnen kann

Viele Menschen sind in Beruf und Privatleben sehr selbstkritisch und treiben sich zu Teil sehr stark an. Dies kann absolut positive Erfolge und Leistungen, jedoch auch eine starke Erschöpfung, einen hohen Leidensdruck und ein „nie-gut-genug“-Empfinden nach sich ziehen. Der Vortrag erläutert zu Beginn die Hintergründe dieser „inneren Kritiker“ um dann kreative wie praktische Wege zum gelingenden Aussöhnen und Verwandeln des inneren Kritikers in einen Mentor aufzuzeigen.

Über Boris Pigorsch:
Approbierter Psychotherapeut (VT) mit Kassensitz im Duisburger Süden, Supervisor und Selbsterfahrungsleiter, zertifiziert in klinischer Hypnose (M.E.G.). Autor von „Der innere Kritiker von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten", Beltz Verlag. 2023 erscheint sein Kartenset aus der Reihe „Kompetenz!Box“ im Junfermannverlag. Weitere Informationen unter www.innerer-kritiker.de

Datum: 05.10.2022; 19:00h
Referent: Wolfram Dorrmann
Thema: Suizidalität: Risikoabschätzung, Interventionen, häufige Fehler und eigene Psychohygiene

In der ambulanten psychotherapeutischen Arbeit hat man es eher selten mit PatientInnen zu tun, die ernsthaft suizidgefährdet sind. So haben oft auch erfahrene PsychotherapeutInnen wenig Routine im Umgang mit solchen Problemen. Im Vortrag wird es gehen um:

  • Identifikation von Selbsttötungsrisiken im Gespräch
  • Strategien und Techniken im Umgang mit Selbsttötungsabsichten (Rapport bekommen, Zeit gewinnen und Brücken bauen, Verträge, Konfrontation mit rationalen Argumenten, Deutungen und Umdeutungen, hypnotherapeutische Gesprächsmuster, Rituale, inkompatible Erfahrungen, systemische Interventionen, Notfallplan u.a.m.).
  • Probleme der stationären Unterbringung
  • übliche Fehler und riskante Interventionen
  • Psychohygiene und eigene Einstellung zum Suizid.


Dr. phil. Wolfram Dorrmann
ist Leiter des staatlich anerkannten Ausbildungsinstituts für Verhaltenstherapie, Verhaltensmedizin und Sexuologie (IVS) in Nürnberg und der MEG-Regionalstelle Nürnberg-Fürth. Arbeitsschwerpunkte: Behandlung von depressiven und suizidalen PatientInnen, Psychotherapie von posttraumatischen Belastungsstörungen, verhaltenstherapeutisch und systemisch fundierte Psychotherapie, Hypnotherapie. Autor mehrerer Standardwerke zur Suizidalität (z. B. Dorrmann, W. (2021, 10. Aufl.). Suizid: Therapeutische Interventionen bei Selbsttötungsabsichten. Stuttgart: Klett-Cotta).

Datum: 02.11.2022; 19:00h
Referentin: Frauke Niehues
Thema: Impact-Techniken

Impacttechniken* sind Methoden, die alle Sinne ansprechen und Emotionen aktivieren. Hierdurch erzielen sie eine erstaunliche Wirkung:

  • Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
  • Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
  • Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
  • Sie führen zu besonders guten Gedächtnisprozessen und wirken besonders tief und nachhaltig.

Hierbei benötigt man für eine Impacttechnik oft nur sehr wenig Zeit, manchmal nur einige Sekunden, selten mehr als ein paar Minuten.

Alle Impacttechniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar.

In dem Vortrag lernen Sie Impacttechniken kennen, die mit denen Sie hilfreiche Einsichten und umfassende Veränderungen anstoßen können.

*Beispiel für eine Impacttechnik:

Ein Klient hat im Rahmen von Misshandlung ein sehr schlechtes Selbstwertgefühl aufgebaut. Der Therapeut nimmt nun einen 20 Euro Geldschein, hält ihn hoch und fragt den Klienten: „Was ist der wert?“. Der Klient antwortet üblicherweise: „20 Euro.“. Daraufhin zerknüllt der Therapeut den Geldschein, schmeißt ihn auf den Boden, tritt darauf u.ä.. Er misshandelt ihn quasi. Danach nimmt er ihn wieder auf, entfaltet ihn und fragt: „Was ist er wert?“

Datum: 07.12.2022; 19:00h
Referent: Dirk Eilert + Sebastian Fitzek
Thema: Faszination Mimik: Wissenschaft meets Gänsehaut

Erleben Sie einen unterhaltsamen Abend mit Gänsehaut-Faktor – mit Dirk W. Eilert, einem der führenden Mimik-Experten im deutschsprachigen Raum, und Sebastian Fitzek, Deutschlands erfolgreichstem Thriller-Autor. Lernen Sie nicht nur was über die Zusammenarbeit der beiden für den neuen Fitzek-Thriller „Mimik“, sondern auch über sich selbst und Ihre Mitmenschen: Was verrät die stille Sprache der Mimik über unausgesprochene Emotionen und was hat es mit Mikroexpressionen auf sich? Wie gelingt es, psychologische Fakten über Körpersprache in einen Thriller zu verpacken? Und: Wie kommt man auf die Idee Psychothriller zu schreiben? Woher kommt die Angst am Gruseln? Diese Antworten und noch mehr erwarten Sie an diesem Abend – einschließlich der Möglichkeit, Ihre Fragen zu stellen, die Ihnen unter den Nägeln brennen.


Dirk W. Eilert, Jahrgang 1976, ist Wirtschaftspsychologe, Experte für emotionale Intelligenz und Entwickler der Mimikresonanz-Methode sowie des integrativen Emotionscoaching-Ansatzes emTrace. Als einer der führenden Mimik- und Körpersprache-Experten im deutschsprachigen Raum ist seine Expertise regelmäßig in Radio, TV und Printmedien gefragt. Dirk W. Eilert ist verheiratet und hat zwei Töchter. Er lebt in Berlin und leitet dort die Eilert-Akademie. Mehr Informationen unter www.eilert-akademie.de.

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“ (2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet und 2018 mit der 11. Poetik-Dozentur der Universität Koblenz-Landau geehrt. Er lebt in Berlin.


Datum: 01.02.2023; 19:00h
Referent: Bernhard Trenkle
Thema: Die chinesische Truhe

Datum: 01.03.2023; 19:00h
Referent: Prof. Rainer Sachse
Thema: Narzissmus

Datum: 05.04.2023; 19:00h
Referent: Dorothea Thomassen
Thema: Mit dem Körper arbeiten


Datum: 03.05.2023; 19:00h
Referent: Jörg Matthes
Thema: Was kann „politisches Framing“?

In diesem Vortrag schaut der HypnoSalon über den Tellerrand. Viele von uns nutzen die Technik das Framings bzw. Reframings in Ihrer Arbeit mit Klienten. Prof. Jörg Matthes erklärt, wie Framing in Politik und Medien eingesetzt wird und welche Wirkung es dort erzeugt.

Wie werden politische Themen diskutiert, welche Aspekte werden dabei in den Vordergrund gestellt, welche ausgeblendet? Dies sind Grundfragen, die in der Wissenschaft als "Rahmung" bzw. "Framing" beschrieben und diskutiert werden. Unter dem recht schwammigen Begriff Framing steht die Annahme, dass Kommunikatoren, Journalisten oder auch Rezipienten eine selektive Sicht auf Themen oder Ereignisse entwickeln können. So kann man das Thema Flucht & Migration unter dem Aspekt der humanitären Hilfe diskutieren oder aber mit Blick auf Kriminalität und Einwanderungsgesetze. Je nach Blickwinkel kommt man dabei zu anderen Schlussfolgerungen. Der Vortrag stellt die Frage auf, wie stark dieses Framing wirklich ist: Können dadurch Menschen manipuliert und Wahlen entschieden werden? Und welche Rolle spielen dabei die Medien?

Zu Prof. Dr. Jörg Matthes
Jörg Matthes ist Professor für Werbeforschung an der Universität Wien und Vorstand des dortigen Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft. Er ist Autor von mehr als 200 Schriften zu den Themen politische Nachrichten, Werbepsychologie und Persuasion.


Datum: 07.06.2023; 19.00h
Referent: Manfred Prior
Thema: Punkt, Punkt, Komma, Strich

Datum: 04.10.2023; 19:00h
Referent: Dr. Silvia Zanotta
Thema: Scham, die versteckte Emotion - von Ohnmacht zu Stärke und Triumph mit Ego-State-Therapie und Körperwissen

Scham ist eine überaus schmerzhafte und machtvolle Emotion. Scham ist bei jedem Menschen und in allen Kulturen vorhanden und beeinflusst das Leben, insbesondere die seelische Gestimmtheit entscheidend. Obwohl Scham so zentral ist, ist sie wenig bewusst, wird verborgen oder geheim gehalten. Denn einerseits gibt es nur wenige Forschungen zu Scham, andererseits wird Scham häufig verwechselt mit Angst, Wut oder Ekel, hinter denen sie sich versteckt. Alle Pathologien, die mit Selbstverurteilung oder Selbstabwertung zusammen hängen, haben mit Scham zu tun. Scham ist auch eng verbunden mit Trauma. Deshalb ist es bei der Traumabehandlung essentiell wichtig, die Scham als solche zu erkennen, sie zu beachten, zu entwirren, zu lösen. Dabei muss der Therapeut berücksichtigen, wie verwundbar Menschen mit Scham sind, wie leicht sie (wieder) beschämt werden und wie vorsichtig dieses Thema in der Therapie angegangen werden muss. Tiefe Scham ist gleichbedeutend mit Kollaps und komplettem Energieverlust, begleitet von Gefühlen der Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit.

Neben der Beschäftigung mit Scham aus verschiedenen Perspektiven und einigen theoretischen Erläuterungen wird Silvia Zanotta in diesem Vortrag aufzeigen, wie Klienten unter Einbezug des Körpers von der Ohnmacht und Immobilität der Scham sukzessive in eine Alpha-Physiognomie der gesunden Selbstbehauptung gebracht werden können, hin zu Würde, Freude, Triumph. Dabei verbindet sie Ego-State-Therapie mit somatischen Zugängen.

Silvia Zanotta, Dr. phil., arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien in Zürich, Schweiz. Sie hat an verschiedenen internationalen Kongressen in der Schweiz, Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Kanada sowie Südafrika über Trauma, Ego-State-Therapie und deren Spezialgebiete referiert und unterrichtet in verschiedenen europäischen Ländern. Sie ist Ausbilderin, Supervisorin sowie Gründerin und Co-Leiterin der Ego-State-Therapie- und Ressourcen-Therapieausbildung in der Schweiz (www.egostatetherapie.ch) und Autorin verschiedener Artikel in Fachbüchern und Zeitschriften sowie ihrer eigenen Publikation „Wieder ganz werden – Traumaheilung mit Ego-State-Therapie und Körperwissen“ (Carl Auer, 2018).

 

Datum: 07.02.2024; 19:00h
Referent: Gunther Schmidt
Thema: Burnout

 

Bisherige HypnoSalons

Datum: 01.06.2022; 19.00h
Referent: Manfred Prior
Thema: Hypnotherapie ohne Tranceinduktion

Im Vortrag wird beschrieben, wie man therapeutische Gespräche so gestalten kann, dass der Klient sich am Ende reorientiert und verwundert feststellt: „War ich weit weg... Das war ja ein bisschen wie Hypnose…“

Dazu werden Kommunikationsformen untersucht, die den Klienten in normalen Beratungs- und Therapiegesprächen dabei unterstützen, eine Trance zu entwickeln, ohne dass dazu ein für Laien erkennbares Tranceinduktionsritual genutzt wird. Der Klient geht in Trance, weil der Berater/Therapeut systematisch auf völlig natürliche Art und Weise fördert, dass der Klient immer mehr nachdenkt, sich besinnt, in seine innere Erfahrungswelt eintaucht und einen veränderten therapeutischen (Bewußtseins-)Zustand entwickelt. Diese natürlichen tranceförderlichen Kommunikationsformen werden anschaulich beschrieben und demonstriert.

Datum: 04.05.2022; 19:00h
Referent: Prof. Matthias Berking
Thema: Training emotionaler Kompetenzen

Das TEK ist ein Intensivprogramm zur Verbesserung der Stress-, Selbstwert- und Emotionsregulation.

In dem Vortrag wird Prof. Matthias Berking spannendes Hintergrundwissen zum Thema Emotionsregulation auf neuestem wissenschaftlichem Stand vermitteln und Ihnen die sieben im TEK integrierten Strategien, die sich in der Forschung als besonders effektiv für die Regulation schmerzhafter Emotionen erwiesen haben, vorstellen.

Sie bekommen u.a. Informationen und praktische Anregungen zu den Themen:

  • Bewertungsfreie Wahrnehmung
  • Akzeptanz und Toleranz von Gefühlen
  • Selbstunterstützung
  • Analyse von Emotionen
  • Regulation von Emotionen

Das TEK ist auch insofern besonders effektiv, weil es „das Dranbleiben und Üben“ stark fördert und durch sehr vielfältige Selbstlern- und Trainingsmöglichkeiten von Paper-Pencil Materialien über Audiodateien bis hin zu einer sehr modernen Trainingsapp so leicht wie möglich macht.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite www.tekonline.info

Über Prof. Berking
Matthias Berking ist Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Rahmen seiner Habilitation arbeitete er in Bern mit Prof. Klaus Grawe und in Washington mit Marsha Linehan zusammen. Prof. Berking ist ausgebildeter Psychotherapeut und Supervisor und leitet an der FAU die psychotherapeutische Hochschulambulanz und das Ausbildungsinstitut für angehende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen. In seinen Forschungsarbeiten fokussiert er auf Interventionen zur Förderung der emotionalen Kompetenz und auf die Nutzung innovativer Technologien zur Steigerung der Effektivität von Psychotherapie.

>> Zusammenfassung des HypnoSalonvortrags „Training emotionaler Kompetenzen“ als Download

 

Datum: 06.04.2022: 19:00h
Referent: Gunther Schmidt
Thema: „Demokratische Hypnotherapie“ mit Klient*innen als den eigentlichen Therapeut*innen und als kompetente „Vorgesetzte“ in einer transparenten Hypnotherapie mit Würde und „Autonomie-Stärkung.


Datum: 16.03.2022; 19:00h
Referentin: Gisela Perren-Klingler
Thema: Krieg und Gesundheit: zukunftsgerichtete Überlegungen unter Berücksichtigung der Lehren aus den Kriegen in Bosnien und in Ruanda

Krieg ist immer schrecklich und verletzt/tötet Menschen körperlich und seelisch. Welche Gesetze sollten im Krieg gelten? Mit welchen gesundheitlichen und psychosozialen Versehrtheiten muss man rechnen? Wie können wir mit den Ukrainern partnerschaftlich und respektvoll deren Umgang mit den Kriegsfolgen planen?

Dazu wird analysiert und gefragt:

  • Welches sind die noch heute beobachtbaren Folgen der beiden Ethnozide in Bosnien und in Ruanda?
  • Worin unterscheiden sich diese Folgen?
  • Was hat das mit Opfertrance und deren ansteckenden Effekten zu tun?
  • Was können wir daraus lernen im Umgang mit betroffenen Menschen aus der Ukraine und wie können wir heute / morgen besser agieren als in den 90iger Jahren?

Über Gisela Perren-Klingler:
Dr. med. Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, breiter psychoanalytischer, psycho- und hypnotherapeutischer Hintergrund. Entwicklung eines Konzeptes zur guten Verarbeitung von Extrembelastungen, das sie weltweit in Kriegs- und Krisenzentren angewandt, gelehrt und über Jahrzehnte immer weiterentwickelt hat. Parallel dazu in leitenden Funktionen tätig in internationalen Gremien für humanitäres Völkerrecht und in Missionen des internationalen Roten Kreuzes, die die Folgen von Krieg, Gewalt, Folter und Verletzungen der Menschenrechte eingrenzen.

>> Zusammenfassung des HypnoSalonvortrags Krieg und Gesundheit: zukunftsgerichtete Überlegungen unter Berücksichtigung der Lehren aus den Kriegen in Bosnien und in Ruanda als Download


Video des Vortrags: Krieg und Gesundheit - zukunftsgerichtete Überlegungen
>> zum Video


Der HypnoSalon ist und bleibt kostenfrei. Wir freuen uns, wenn Sie eine Spende an das Bündnis Katastrophenhilfe überweisen. In diesem Bündnis haben sich seriöse und erfahrene Hilfsorganisationen zusammengeschlossen:

https://www.aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de/jetzt-spenden

 

Datum: 02.03.2022; 19:00h
Referentin: Luise Reddemann
Thema: Psychotherapeutisches Handeln in Krisenzeiten

Luise Reddemann schreibt zu Ihrem Vortrag:
„Krisen können als unüberwindliche Belastungen erlebt werden und Chancen sein. Akzeptanz sowohl der einen wie der anderen Reaktion scheint sinnvoll sowie einen Wechsel von beidem wahrzunehmen und zu nutzen: Was sagt mir die Krise, was ich bisher nicht sehen konnte, was möglicherweise nun zum Ausdruck kommen will und mich zu Neuem einlädt? – Bitte niemals Druck machen, sondern Geduld aufbringen.“

Luise Reddemann,Nervenärztin, Psychoanalytikerin, Leiterin der Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin des Ev. Johannes-Krankenhauses in Bielefeld. Entwicklerin der „Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie“ (PITT. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u. a. der Bestseller „Imagination als heilsame Kraft“, zuletzt: „Die Welt als unsicherer Ort“ Klett Cotta Verlag 2021.

>> Ausführliches Vortragsskript mit Ergänzungen zur Ukrainekrise als Download

 

Datum: 02.02.2022; 19:00h
Referent: Ortwin Meiss
Thema: Metaphern und Symbole in der Hypnotherapie

Metaphern und Symbole sprechen den Bereich des Gehirns an, der ganzheitlich und bildhaft arbeitet. Dieser steuert weit mehr die emotionale Befindlichkeit als der kognitiv-rationale Bereich. Über Metaphern können körperliche Prozesse beeinflusst und komplexe Zusammenhänge vermittelt werden. Symbole wirken auf einer unbewussten Ebene und können sowohl für die Diagnostik wie auch für die Therapie genutzt werden. Ortwin Meiss wird mit vielen Fallbeispielen veranschaulichen, wie Metaphern und Symbole therapeutisch eingesetzt werden können.

Ortwin Meiss ist  Diplom-Psychologe und leitet das Milton-Erickson-Institut in Hamburg. Er ist Lehrtherapeut und Ausbilder der Milton-Erickson-Gesellschaft für klinische Hypnose (M.E.G.) und arbeitet in freier Praxis als Psychtherapeut, Supervisor, Coach und Therapeut. Als Lehrtherapeut arbeitet er in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Bereich Hypnose und Hypnotherapie sowie systemische Ansätze. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel und Lehr-DVD’s.

>> Zusammenfassung des HypnoSalonvortrags „Metaphern in der Hypnotherapie“ als Download

>> „Sammlung therapeutischer Symbole“ als Download

 

Datum: 01.12.2021: 19:00h
Referentin: Sabine Fruth
Thema: Imaginäre Körperreisen

Im Vortrag gewinnen Sie einen Einblick, wie Sabine Fruth die von ihr entwickelten „Imaginären Körperreisen“ einsetzt. Anhand zahlreicher Fallbeispiele aus der Praxis stellt sie Ihnen diese Technik vor.

In einer Gruppentrance können Sie auf eine erste entspannte Reise zu sich selbst gehen.

Sabine Fruth ist Ärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapie. Sie hat aus der laufenden Praxis einer Hausärztin heraus neue Wege entwickelt, den Heilungsprozess der Patient*innen zu unterstützen. Inzwischen arbeitet sie ausschließlich hypno- und psychotherapeutisch und ist Dozentin zu den Techniken „Imaginäre Körperreisen“ und „Das Haus des Wissens“. www.sabine-fruth.de

 

Datum: 03.11.2021; 19:00h
Referent: Reinhold Bartl
Thema: Sucht ist (k)eine Lösung! - oder doch?! Hypnosystemische Haltungen und Konzepte.

Defizitorientierte Betrachtungen von Suchtphänomenen nützen wenig, wenn man süchtiges Erleben und Verhalten beeinflussen will.

Im Vortrag werden nützlichere Konzepte für das Verstehen und Verändern vorgestellt.

Ausstiegsmöglichkeiten werden erläutert und in den Kontext von neurobiologischen und entwicklungspsychologischen Erkenntnissen gestellt.

>> Handout zum HypnoSalonvortrag als Download

Video des Vortrags: Sucht ist (k)eine Lösung! – oder doch?! Hypnosystemische Haltungen und Konzepte
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Video

 

Datum: 06.10.2021; 19.00h
Referentin: Gisela Perren-Klingler
Fünf grundlegende Techniken jeder wirksamen Traumatherapie

Menschen überstehen extreme und potentiell traumatische Ereignisse dank der maximalen Stress-Reaktion und dadurch, dass sie dissoziieren. Danach lässt der Stress nach und man beginnt sich wieder zu assoziieren. Dann wird man oft durch beim Erinnern auftretende Gefühle überwältigt und davon hoch gestresst.

Im Vortrag werden die die fünf «Essentials» jeglicher Techniken und Interventionen in der therapeutischen Arbeit mit Überlebenden von extremen Belastungen beschrieben.

Video des Vortrags: Fünf grundlegende Techniken jeder wirksamen Traumatherapie
>> zum Video

 

Datum: 01.09.2021; 19.00h
Referent: Ben Furmann
Thema: Ich schaff´s - die Freude mit Kindern lösungsfokussiert zu arbeiten

Ben Furman entwickelte in den 90er Jahren zusammen mit Kollegen ein Vorgehen, mit dem man Kindern helfen kann, Probleme und Schwierigkeiten kreativ und kooperativ zu überwinden.

Dieser Ansatz wurde international anerkannt und ist in über 20 Ländern Ländern verbreitet.

Im HypnoSalon wird Dr. Furman uns erklären, wie die Methode entwickelt wurde und wie sie jede(r) nutzen kann - mit ihren/seinen eigenen Kindern oder den Kindern, mit denen sie/er arbeitet.

Über Ben Furman: https://benfurman.com

 

Datum: 07.07.2021; 19.00h
Referent: Manfred Prior
Thema: Beratung und Therapie optimal vorbereiten – Informationen und Interventionen vor dem ersten Gespräch

Klienten erleben den Therapeuten/Berater oft als einen Menschen, dem sie „gefühlt“ sich und ihr Leben anvertrauen. Weil für den Klienten subjektiv so viel auf dem Spiel steht, ist er in einem Zustand hoher Suggestibilität.

In dem Vortrag erläutert Manfred Prior praxisnah, wie man die hypnotische Situation der ersten Begegnung bei der Terminvereinbarung so nutzen kann, dass

  • die anschließende Kooperation gut vorbereitet wird
  • die zur Therapie / Beratung passenden Erwartungen und Einstellungen gefördert werden
  • der Klient bis zur ersten Sitzung über seine Ziele gut nachgedacht hat
  • der Klient von Besserungen berichten kann und der weiteren Zusammenarbeit mit freudiger Zuversicht entgegensieht.

 

Datum: 19.05.2021; 19.00h
Referentin: Frauke Niehues
Thema: Impacttechniken für besondere Herausforderungen

Impacttechniken sind Methoden, die Emotionen aktivieren und alle Sinne ansprechen. Hierdurch wirken Sie erstaunlich tiefe und nachhaltig:

  • Sie machen komplexe Konzepte erlebbar und begreifbar
  • Sie erreichen oft die Wurzeln von Emotionen und Verhalten
  • Sie verändern häufig selbst festgefahrene kognitive Konzepte
  • Sie prägen sich tief ins Gedächtnis ein und werden „ein Leben lang“ erinnert.

Alle Impacttechniken sind ressourcen- und lösungsorientiert angelegt und mit allen Therapierichtungen kombinierbar. In dem Vortrag bekommen Sie Impacttechniken vorgestellt, die helfen besondere Herausforderungen und Belastungen zu bewältigen.

 


Format:

Online

Vortrag

Wir freuen uns auf Sie!

Manfred Prior, Dr. phil. Dipl.-Psych.
Therapeut, Berater, Supervisor, Coach, Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft (M.E.G.) Autor der „MiniMax-Interventionen“, von „MiniMax für Lehrer“, „Beratung und Therapie optimal vorbereiten“ und Gründer von Therapie-Film. www.meg-frankfurt.de, www.therapie-film.de

Frauke Niehues, Diplom-Psychologin
Approbierte Psychotherapeutin in eigener Praxis und in der Personal- und Organisationsentwicklung tätig. Dozentin an mehreren Universitäten, Leiterin eines Ausbildungsinstituts, eines Portals für Hoch-und Höchstbegabung und Gründerin des Spendenprojekts „Methodenschatz“.

Fortbildungsangebote im Überblick

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